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doo-Be-doo-Be-doodel-doo-dat-daaa
Ein Bericht zur Streichquartett-AG von HENRIETTE TERPE
Sollte irgendjemand in der Nähe des oberen Musiksaals solche Laute zu hören bekommen, kann er sicher sein, dass er gerade Zeuge einer der kreativen Rhythmusübungen des neu gegründeten Streichquartetts wird. Und dabei wird er wohl auch schnell merken, dass es sich bei uns nicht um ein normales Streichquartett ("Streichquartett? Die spielen doch nur Mozart und so, wie langweilig...") handelt. Denn das SIR DUKE QUARTETT ist ein Jazzquartett, was die ganze Sache weder normal noch langweilig macht! Bild Sir Duke FvStein Fest
Zusammengefunden haben wir uns auf der Orchesterfreizeit des Schulorchesters im letzten Mai, als auch wir in den Pausen zwischen den Proben etwas Abwechslung von Mozart & Co. brauchten, denn auch Leute, die ein Streichinstrument spielen, haben irgendwann keine Lust mehr auf Klassik. Also blieben wir (d.h. Frau Zernack mit ihrer Bratsche, Tassilo und Christine mit ihren Geigen und Henriette mit ihrem Cello) im Proberaum sitzen, als alle anderen sich in die Sonne legten und spielten einfach aus Lust und Laune ein Stück von Stevie Wonder in einer Bearbeitung für Streichquartett. Das Stück ist dem bekannten Jazzer Duke Ellington gewidmet und trägt dementsprechend den Namen "Sir Duke". Dabei hatten wir alle so viel Spaß, dass uns schnell klar war:

Das müssen wir auch nach der Orchesterfreizeit fortsetzen!


Kaum waren wir wieder zuhause, wurde die Quartett-AG offiziell angemeldet, ein Probentermin gefunden, und der Name für das neue Quartett war nach unserem absoluten Lieblingsstück auch relativ klar. Seit dem wird mehr oder weniger jede Woche regelmäßig geprobt (es sei denn, unser Lieblingserstergeiger vergisst uns oder die Hälfte des Quartetts ist verreist...) und auch nach einem Vierteljahr ist die Stimmung noch immer so gut wie bei der allerersten Probe in Jünkerath.

Dazu trägt definitiv auch eine immer gut gelaunte, motivierte und lustige Frau Zernack bei, die genauso wie der Rest für jeden Spaß zu haben ist, was die Proben zwar sehr locker, aber auch sehr produktiv macht. In dieser Atmosphäre kann jeder von jedem lernen: Wir lernen von Frau Zernack, wie man auf Streichinstrumenten lässig und ‚dirty’ jazzt und swingt (,choppen’, ,scratchen’ usw.), im Gegenzug muss sie lernen, sich ihren Bogen richtig einzuteilen =)

Jedoch steht das nicht unbedingt im Vordergrund, sondern eigentlich nur eins: unsere gemeinsame Liebe zu guter, selbstgemachter Musik, die Menschen so stark verbinden kann wie sonst nichts.

Eine erste Kostprobe von unserer Musik bekamen die neuen 5er bei ihrer Begrüßungsfeier,  außerdem traten wir beim 250. Geburtstages des Freiherrn-vom-Stein in Aktion. Der nächste Auftritt wird beim Kulturevent der jetzigen Stufe 13, voraussichtlich im Januar 2008, sein.
Am 14.02.08 werden wir mit 100 tanzenden Kindern und verstärkt durch Akkordeon und Schlagzeug in der Kölner Philharmonie auftreten! So oder so:

Wir lassen von uns hören!                                                                               ^nach oben